BESTPREISTICKET DER LINIE WELS
Ein in Europa einzigartiges Fahrschein-System macht Busfahren einfach! Dieses Fahrscheinsystem wurde von einem deutschen Spezialunternehmen entwickelt und kann als derzeit einzigartig in Europa bezeichnet werden. Die berührungslosen Chipkarten werden beim Einsteigen in den Bus einfach an einem Lesegerät vorbeigeführt und der jeweils günstigste Fahrpreis wird automatisch abgebucht.
Tarif-Wirr-Warr in Wels beseitigt
Durch diese Bestpreisgarantie muss sich der Welser Fahrgast nicht mehr vor dem Kauf entscheiden, welche Fahrkarte für ihn in Summe am günstigsten ist. Statt eines breiten Fahrscheinsortiments wird nur mehr die Bestpreiskarte, auf die ein bestimmter Geldbetrag aufgebucht wird, aufgelegt.
Für jede Fahrt wird der für den Fahrgast optimale Fahrpreis berechnet und abgebucht. Bei mehreren Fahrten pro Tag wird maximal der Gegenwert einer Tageskarte abgebucht, innerhalb von 7 Tagen maximal der Betrag für eine Wochenkarte und innerhalb von 30 Tagen maximal der Betrag einer Monatskarte. Davon profitieren insbesondere auch Dauerkunden, die damit nicht mehr das Risiko eingehen, ihre Zeitkarten nicht vollständig auszunutzen, z.B. bei Urlaub oder Krankheit. Die übertragbaren Chipkarten können direkt beim Fahrer gekauft (Pfand € 3,00) und dort immer wieder mit € 10,00, € 20,00 oder € 50,00 aufgeladen werden. Für Senioren und Zivilinvalide, die zum ermäßigten Tarif fahren, gibt es eine eigene, nicht übertragbare Chipkarte. Sie ist mit Bild und Name gestaltet und im Infobüro der Linie Wels erhältlich.
Sie haben immer den Überblick!
|
Das Bestpreiskarten-Lesegerät im Bus zeigt Ihnen im Anzeigenfeld den
Restwert und die aktuelle Abbuchung an und informiert Sie zeitgerecht,
wenn Ihr Guthaben auf der Chipkarte zu Ende geht. Außerdem können Sie
auf Wunsch einen Beleg der letzten 5 Fahrten beim Fahrer ausdrucken
lassen. Diesen Ausdruck benötigen Sie als Fahrschein jedenfalls dann,
wenn Sie innerhalb der Kernzone Wels auf ein anderes Verkehrsmittel
umsteigen wollen (ÖBB-Postbus).
|
Die Fahrgäste der Linie Wels, die mit Bestpreisgarantie unterwegs sind, sind nach der erfolgreichen Umstellung von den Vorteilen und der einfachen Handhabung begeistert. Bei der im Herbst 2002 durchgeführten Fahrgastbefragung war das Echo sehr positiv. So ist für 91 % der Befragten das neue Bestpreis-System einfach und verständlich, 43 % der befragten Fahrgäste benützen seit der Einführung der Bestpreiskarte den Bus öfter als vorher.
Außerdem trägt das neue System entscheidend zur Entlastung der Chauffeure bei. Durch den Einsatz von berührungslosen Chipkarten kommt es zu einer beschleunigten Abfertigung und damit zu einem Zeitgewinn. Und das wiederum wirkt positiv auf die Einhaltung des 15-Minuten-Taktes und die Verbesserung der Anschlusssicherheit an der zentralen Umsteigestelle.
Welser Chipkarten-System zukunftsweisend
|
Auch bei Fachleuten kommt das System der Linie Wels sehr gut an. Die
Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft beurteilt das Projekt als
vorbildhaft und zukunftsweisend. Es beseitige – so die
Expertenkommentare – eine der größten Einstiegshürden in den
öffentlichen Verkehr: „den Tarifdschungel und die Sorge um den
richtigen Fahrschein“. sabtours erhielt auch einen Anerkennungspreis von der Jury der IRU Eurochallenge Award 2005 für das kundenfreundlichste Ticketsystem. |
Fahren ohne Chipkarte? Auch das ist möglich!
Fahrgäste ohne Chipkarte können bei den Selbstbedienungs-Fahrscheingeräten in allen Zentrumsbussen sowie am Kaiser-Josef-Platz Einzelfahrscheine und Tageskarten lösen (siehe Tarife). An diesen Automaten werden auch Einzelfahrkarten und Tageskarten für 19 ausgewählte Fahrziele außerhalb der Kernzone Wels auf Papier ausgegeben (Münzautomaten mit Restgeldausgabe oder Bezahlung mit Quick), und zwar für die Zonen Linz, Attnang-Puchheim, Eferding, Lambach, Schlüßlberg, Bad Schallerbach/Wallern, Buchkirchen/Haiding, Gmunden, Grieskirchen, Gunskirchen, Hörsching, Kremsmünster, Marchtrenk, Pasching, Steinhaus/Schauersberg, Traun, Vöcklabruck, Weißkirchen.|
So funktioniert der Automat: |










.jpg)